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Die Ökumenische Bahnhofsmission hilft, sofort und ohne Anmeldung, 365 Tage im Jahr. (Foto: Bahnhofsmission)

Engagiert für Andere

Gemeinnützige Hertie-Stiftung unterstützt die Arbeit der Frankfurter Bahnhofsmission.

Hier gibt es Hilfe. 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche. Allen, die klingeln, öffnet sich die Tür der Bahnhofsmission am Bahnsteig 1a im Frankfurter Hauptbahnhof. Zwischen 300 und 350 Frauen und Männer kommen im Moment täglich, deutlich mehr als sonst. Deshalb freut sich Diakon Carsten Baumann, Leiter der Bahnhofsmission, ganz besonders über den Förderbeitrag in Höhe von 9000 Euro, den die Gemeinnützige Hertie-Stiftung zur Verfügung stellt. Das Geld aus dem Engagementfonds der Hertie-Stiftung wird beispielsweise für Hygieneartikel, Rezeptgebühren oder Essen und Getränke ausgegeben.

Anlaufstelle in Not- und Krisensituationen
„Die Bahnhofsmission ist als Erstanlaufstelle für alle Menschen in Not- und Krisensituationen jetzt besonders frequentiert. Daher ist es uns sehr wichtig, diese beeindruckende Arbeit zu unterstützen“, sagt Rainer Maucher, Geschäftsführer Vermögensmanagement der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Die Hertie-Stiftung unterstützte Frankfurter Einrichtungen in der Corona-Krise mit insgesamt 300.000 Euro.

Besondere Bedingungen während der Corona-Pandemie
Rote Streifen auf dem Boden weisen Frauen und Männer auf ihrem Weg in die Bahnhofsmission auf das Abstandhalten hin. Fieber messen, Hände desinfizieren, Maske tragen gehört zu den Regeln, die seit Beginn der Corona-Pandemie gelten. „Wir dürfen nur 16 Leute gleichzeitig reinlassen“, sagt Carsten Baumann. Deshalb ist die Stimmung in der Warteschlange manchmal aufgeheizt. Das Hilfsangebot bleibt gleich, aber es steht nur die Hälfte der Ehrenamtlichen zur Verfügung, viele zählen in Corona-Zeiten zur Risikogruppe.

Freiwillige für „Kids on Tour“ gesucht
Für „Kids on Tour“, die Begleitung für allein mit der Bahn reisende Kinder sucht die Bahnhofsmission daher noch Freiwillige. Und auch für die Arbeit im Frankfurter Hauptbahnhof. Es geht darum, Menschen zum Zug zu begleiten, Familien zu unterstützen, die in der Kinderlounge auf ihren Anschluss warten, oder an der Theke Getränke auszuschenken und ein offenes Ohr für die Besucher*innen zu haben.

Die Bahnhofsmission arbeitet in Frankfurt am Main seit 125 Jahren. Träger sind das Diakonische Werk für Frankfurt und Offenbach und der Caritasverband Frankfurt e.V.

Mehr Informationen zur Bahnhofsmission finden Sie hier.