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„Hoffnung trägt“

Diakonie startet Spendenkampagne für Wohnungslose in Frankfurt und Offenbach!

Wohnungslosen Frauen und Männern steht ein harter Winter bevor. Wieder schließen Restaurants und Cafés, Weihnachtsmärkte sind abgesagt – Orte, an denen Obdachlose manchmal Essen erhielten, Flaschen sammeln oder ein paar Münzen einnehmen konnten.

Angebote aufrechterhalten
„Hoffnung trägt“ – so überschreibt das Diakonische Werk für Frankfurt und Offenbach seine diesjährige Spendenkampagne für wohnungslose Menschen mitten in der Corona-Pandemie. Große Unterstützung gab es während des Lockdowns im Frühjahr, als in Frankfurt alle Einrichtungen für Wohnungslose offen blieben, Menschen in Not Essen und Trinken kostenlos erhielten, Bürger*innen und Institutionen spendeten und ehrenamtlich Hilfe leisteten. Aktuell stehen erneut wohnungslose Menschen vor großen Herausforderungen.

Über 8000 Menschen übergangsweise untergebracht – hohe Dunkelziffer
Zu Beginn dieses Winters ruft die Diakonie der Evangelischen Kirche in Frankfurt und Offenbach wieder zu Spenden für Wohnungslose auf. 7600 Personen hat die Stadt Frankfurt in Übergangs- oder Notunterkünften, Hotels und zwischengenutzten Wohnungen untergebracht, in Offenbach sind es 525. Rund 150 Männer und Frauen übernachten in Frankfurt in Hauseingängen, Grünanlagen oder Schrebergärten, Expert*innen gehen von einer hohen Dunkelziffer aus.

Wohnungen sind trotz Arbeit nicht bezahlbar
Bereits vor der Corona-Pandemie, nämlich 2019 stieg die Ausgabe von Lebensmittelgutscheinen im Tagestreff des WESER5 Diakoniezentrums im Frankfurter Bahnhofsviertel stark an. Und immer mehr Menschen können sich trotz Arbeit keine Wohnung leisten.

Corona trifft Wohnungslose besonders hart
Jetzt, in der Corona-Pandemie, sind wohnungslose Menschen besonders hart betroffen. Die meisten von ihnen, die länger auf der Straße leben, sind chronisch krank, viele leiden unter psychischen Erkrankungen, sind einsam und isoliert. „Wir geben niemanden auf“, sagt Diakonie-Leiter Dr. Michael Frase.

Hilfe in jeder Situation
Die Einrichtungen des Diakonischen Werkes für wohnungslose Frauen und Männer leisten Hilfe in jeder Situation, verteilen Schlafsäcke und warmen Tee auf der Straße, bieten Schlafmöglichkeiten, Duschen, Essen, Kleidung und Beratung an, zum Beispiel im WESER5 Diakoniezentrum, im Tagestreff 17-Ost für Frauen und in der Teestube an der Gerberstraße in Offenbach. „Wir sind sehr dankbar, wenn diese wichtige Arbeit mit Spenden unterstützt wird,“ sagt Dr. Michael Frase.

Hoffnung trägt. Gerade in schweren Zeiten.

Helfen Sie mit und spenden Sie für Menschen in Not!

Herzlichen Dank!