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Übergangsunterkunft am Poloplatz

Im Jahr 2014 eröffnete das Giuseppe-Bruno-Haus mit 28 Plätzen für erwachsene Geflüchtete und Wohnungslose am Poloplatz im Stadtteil Niederrad. 2015 kam eine Containerunterkunft hinzu, die sowohl Einzelpersonen als auch Familien beherbergt. 2016 wurde die Einrichtung um das ehemalige Seniorenzentrum, das Bürgermeister-Menzer-Haus, erweitert. Seitdem leben am Poloplatz rund 240 Menschen -  ca. 100 Kinder in unterschiedlichen Familienkonstellationen sowie  alleinstehende Frauen und Männer - aus verschiedensten Herkunftsländern gemeinsam unter einem Dach.

Integration und Teilhabe

Ziel der hauptamtlichen Mitarbeiter*innen ist es, die in der Übergangsunterkunft lebenden Personen auf ihrem Weg in ein selbstständiges, eigenverantwortliches Leben zu begleiten und zu unterstützen.

Folgende Themen stehen dabei im Fokus:

•    Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten
•    Gesundheitssorge
•    Unterstützung und Weitervermittlung im Asylverfahren
•    Vermittlung in Sprachkurse
•    Unterstützung bei der Suche nach Arbeit, Ausbildung etc.
•    Anmeldung der Kinder in Schulen, Kitas und anderen Betreuungsangeboten
•    Vermittlung in Freizeit-, Bildungs- und Kulturangebote
•    Unterstützung bei der Wohnungssuche
•    Psychosoziale Beratung und Betreuung in schwierigen Lebenslagen

Ehrenamtliches Engagement

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen, die zum Teil seit der Eröffnung im Jahr 2014 aktiv sind, bilden eine unverzichtbare Säule in der täglichen Arbeit. Ihre Angebote reichen von hausinternen Sprachkursen (teilweise mit Kinderbetreuung), über Hausaufgabenhilfe und der Betreuung von Kindern und Jugendlichen bis hin zu Einzelbetreuung und Begleitung der Bewohner*innen. Einmalige Events wie zum Beispiel Ausflüge oder Feste gehören ebenfalls zu den Angeboten. Das ehremamtliche Engagement trägt wesentlich zur Integration in den Stadtteil sowie zur persönlichen Entwicklung der Bewohner*innen bei.

Kooperationen

Die Übergangsunterkunft am Poloplatz ist gut in den Stadtteil Niederrad integriert. Es bestehen Kooperationen mit den Naturfreunden, Teachers on the Road, den beiden Kirchengemeinden, Vereinen, Schulen, Kindergärten und anderen Betreuungs- und Beratungsangeboten.