image ©Bahnhofsmission, Werner Krüpper

Die Ökumenische Bahnhofsmission

Die Ökumenische Bahnhofsmission hilft, sofort und ohne Anmeldung, 365 Tage im Jahr. Sie unterstützt Menschen, die in Not geraten sind, die Hilfe brauchen, nicht weiter wissen oder ein Gespräch suchen. Am Gleis 1a im Frankfurter Hauptbahnhof ist die Tür immer offen. 15 Festangestellte und 65 Freiwillige kümmern sich um Ihre Anliegen, kostenlos, vertraulich, rund um die Uhr.

Jede und Jeder ist willkommen!
Manchmal ist nur eine kurze Information nötig, manchmal eine längere Beratung, manchmal nur ein offenes Ohr. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bahnhofsmission schenken Kaffee und Wasser aus und sprechen mit Ihnen über Ihre Anliegen. Jede und jeder ist Willkommen.

Zug verpasst?
Wenn die Fahrt nicht mehr weiter geht oder Sie eine Pause benötigen, bietet die Bahnhofsmission Aufenthalts- und Ruhemöglichkeiten. Keiner muss die Nacht auf dem Gleis verbringen, ein warmer und geschützter Ort mit Kissen und Decken ermöglicht Reisenden eine sichere Übernachtungsmöglichkeit.

Unterstützung beim Reisen
Wenn Sie krank, verletzt oder gehbehindert sind (oder nur sehr alt oder sehr jung) unterstützt Sie die Bahnhofsmission beim Ein-, Aus- und Umsteigen. Rollstühle und Gepäckwagen stehen ebenfalls zur Verfügung. Die Bahnhofsmission unterstützt Sie auch bei Problemen mit der Verständigung. Sei es, dass Sie gehörlos, schwerhörig, blind, seh- oder sprachbehindert sind oder wenn Sie schlecht deutsch sprechen. Mit Hilfe eines Video-Dolmetschers können Ihre Anliegen und die Antworten übersetzt werden.

24 Stunden vor Ihrer Fahrt – Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!
Zusätzlich zu den üblichen Reisehilfen der Bahnhofsmission, die meist auf Bestellung geleistet werden, sind auch mobile Teams im Einsatz. Sie bieten Reisenden spontan Hilfe an: z. B. beim Ein- und Aussteigen, am Fahrkartenautomat oder als Ansprechpartner für Fragen aller Art. Sind die regulären Helferteams der Bahnhofsmission überlastet, können sie auch Aufträge an die Mobilitätshelfer und -helferinnen übertragen.

Kirche im Hauptbahnhof
Im Raum der Stille in der Bahnhofsmission sind alle Religionen zum Gebet oder zur Meditation eingeladen. Mit Gottesdiensten ist die Bahnhofsmission auch im Hauptbahnhof präsent.

Bahnhofsmission Ökumenisch
Seit 1910 arbeiten die katholische und die evangelische Kirche gemeinsam in der Bahnhofsmission. Das Diakonische Werk für Frankfurt und Offenbach und der Caritasverband Frankfurt tragen die Frankfurter Bahnhofsmission gemeinsam.

Neues Angebot

Das Angebot Bahnhofsmission mobil
Wer nicht alleine reisen möchte, sondern Begleitung während der Zugreise wünscht, ist hier richtig. Ob Senio:rinnen, Kinder, Menschen mit Beeinträchtigungen – die Bahnhofsmission Frankfurt macht ihnen ein Angebot: Speziell geschulte ehrenamtliche Begleiter:innen fahren vom Startbahnhof im Rhein-Main-Gebiet bis zum Zielbahnhof mit. Kosten für eine Fahrkarte der Begleitperson fallen nicht an, aber eine Aufwandspauschale, die sich an der Länge der begleiteten Strecke bemisst. Wer begleitet reisen möchte, meldet dies spätestens drei Tage vorher an.

Anmeldung und nähere Auskünfte bitte per E-Mail an: carsten.baumann@bahnhofsmission.de

Besondere Angebote für Kinder

Kids on Tour
Der Service Kids on Tour der Deutschen Bahn und der Bahnhofsmission ist derzeit nicht verfügbar. Pandemiebedingt hatte das Angebot pausiert, nun entschieden Deutsche Bahn und Bahnhofsmission gemeinsam, den Service in der bisherigen Form nicht wiederaufzunehmen, weil er für beide Partner wirtschaftlich nicht tragfähig ist.
An einem neuen generationenübergreifenden zeitgemäßen und wirtschaftlich tragfähigen Service wird zurzeit gearbeitet.

Kinderlounge
In der Kinderlounge der Bahnhofsmission können Mädchen und Jungen bis 14 Jahre beim Warten auf den Zug mit Buntstiften malen, in Kletter- und Rutschlandschaften toben, an Videokonsolen spielen, Bücher lesen und vieles mehr. Fachlich  geschulte Mitarbeitende der Bahnhofsmission betreuen sie. Einen Wickeltisch gibt es auch.