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Zeitgenössische Weihnachtskrippe im Frankfurter Hauptbahnhof

Bahnhofsmission lädt zum Betrachten der Krippenfiguren aus Zakopane ein!

Einen Moment innehalten im Trubel des Frankfurter Hauptbahnhofes, sich einlassen auf biblische Figuren und jüngere Heilige – dazu lädt die Weihnachtskrippe ein, die die Bahnhofsmission Frankfurt in diesem Jahr wieder am Querbahnsteig des Kopfbahnhofes aufstellt. Pünktlich zum 1. Advent am Sonntag, 28. November, werden die rau gehaltenen unbemalten Figuren an einem neuen Platz unweit des DB-Informationsschalters zu finden sein. Die zeitgenössische Krippe fertigten Schülerinnen und Schüler der Kenar-Schule aus dem polnischen Zakopane, die auf eine lange Tradition im Kunsthandwerk zurückblickt.

In diesem Jahr steht die Krippe unter dem Motto: „Bethlehem und die Jugend in Europa“. Jahr für Jahr kommen neue Figuren hinzu, in diesem Jahr ist es Stanislaw Kostka. Er lebte von 1550 -1568, und wanderte zu Fuß von Wien nach Rom, um im Jesuitenorden aufgenommen zu werden. Er wurde heiliggesprochen und ist der Patron der Studierenden.

Während sonst der Posaunenchor aus Bad Vilbel am Samstag vor dem Ersten Advent vor der Krippe im Frankfurter Hauptbahnhof musikalisch auf den Advent einstimmt, muss die Eröffnung der Weihnachtskrippe bereits zum zweiten Mal wegen der Corona-Pandemie ausfallen. „Wir bedauern dies sehr“, sagt Diakon Carsten Baumann, der Leiter der Bahnhofsmission Frankfurt. Die von einem Zaun umgebenen auf einem roten Teppich stehenden Figuren der Weihnachtskrippe werden trotzdem den ein oder anderen Reisenden zum Betrachten und Nachsinnen ermuntern. Die Bahnhofsmission wird getragen vom Diakonischen Werk für Frankfurt und Offenbach und vom Caritasverband Frankfurt e.V.

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