image Carsten Baumann

Im vergangenen Jahr war die Krippe aus lebensgroßen Holzfiguren in der B-Ebene des Hauptbahnhofs Anlaufpunkt für Veranstaltungen der ökumenischen Bahnhofsmission in der Adventszeit.

Trotz allem: Weihnachten bleibt

Gottesdienst der Bahnhofsmission am Heiligen Abend wegen Corona abgesagt!

Aufgrund der Pandemie wird der ökumenische Weihnachtsgottesdienst der Bahnhofsmission am Heiligen Abend in diesem Jahr nicht gefeiert. „Ich bin sehr traurig über die Entscheidung, aber bei den aktuell hohen Fallzahlen bleibt uns kein Handlungsspielraum“, sagt Diakon Carsten Baumann, der Leiter der Bahnhofsmission. Auch Beatrix Henrich, Pastoralreferentin der Dompfarrei St. Bartholomäus, bekräftigt: „Gesundheit und Vorsorge ist das Wichtigste, dem sich Vieles unterzuordnen hat.“ Die katholische Theologin und der evangelische Diakon gestalten den ökumenischen Gottesdienst der Bahnhofsmission am 24. Dezember normalerweise gemeinsam. Er richtet sich an Reisende und alle anderen Interessierten, die am Heiligen Abend für einen Augenblick innehalten, und sich von der Weihnachtsgeschichte ganz neu anregen lassen wollen.

Carsten Baumann betont: „Wir glauben, dass die weihnachtliche Botschaft vielen guttun würde.“ Und er ist überzeugt: „Weihnachten bleibt und Weihnachten passiert, darauf können wir hoffen und uns verlassen.“

Die vom Diakonischen Werk für Frankfurt und Offenbach sowie vom Caritasverband Frankfurt e. V. getragene Bahnhofsmission an Gleis 1 im Frankfurter Hauptbahnhof ist 24 Stunden am Tag geöffnet. Sie ist auch während der Feiertage für wohnungslose Menschen und andere Bedürftige da.

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