image Rolf Oeser

Im Winter sind wohnungslose Menschen besonders auf Unterstützung angewiesen. Straßensozialarbeiterin Bettina Bonnet vom WESER5 Diakoniezentrum verteilt für die kalten Nächte Isomatten im Bahnhofsviertel.

PepsiCo Deutschland spendet 55.000 Euro für Wohnungslose

Großzügige Unterstützung für das WESER5 Diakoniezentrum!

Auf der Straße zu leben ist hart. Die Wohnung zu verlieren, obdachlos zu werden, gehört deshalb zu den existentiellen Sorgen Vieler. In Frankfurt am Main gibt es Orte, an denen sich Wohnungslose versorgen können. Mit Essen und Trinken, warmer Kleidung, Schlafsäcken, Plätzen zum Schlafen, Postadresse und Beratung. Einen dieser Orte, das WESER5 Diakoniezentrum, hat PepsiCo Deutschland GmbH jetzt mit einer großen Spende bedacht: Insgesamt 55.000 Euro gab der Getränke- und Nahrungsmittelhersteller an die Einrichtung für Wohnungslose im Frankfurter Bahnhofsviertel. „Während der Corona-Pandemie haben wir rund 930.000 Euro an Hilfsorganisationen in ganz Deutschland gespendet. Wir sehen uns in der Verantwortung, sowohl bedürftigen Menschen zu helfen als auch diejenigen zu unterstützen, die an vorderster Front alles geben, um notleidenden Menschen zur Seite zu stehen“, sagt Torben Nielsen, Geschäftsführer von PepsiCo Deutschland.

Dankbar für die Spende – Bedarf an Unterstützung ist groß
„Wir sind sehr dankbar für die Spende, die unsere Arbeit mit Wohnungslosen gerade in der Corona-Pandemie fördert, denn Covid-19 trifft Menschen ohne Wohnung besonders hart“, sagt Dr. Michael Frase, Leiter des Diakonischen Werkes für Frankfurt und Offenbach. Auch Jürgen Mühlfeld, der das WESER5 Diakoniezentrum leitet, freut sich sehr über die Unterstützung. Zu der Einrichtung des Diakonischen Werkes für Frankfurt und Offenbach zählen die Straßensozialarbeit, der Tagestreff, die Soziale Beratungsstelle, die Notübernachtung und das Übergangswohnhaus mit 39 Plätzen. Auch die Aufsuchende Sozialarbeit für Wohnungslose am Frankfurter Flughafen und MIA, die mehrsprachige Beratungsstelle für EU-Bürger*innen, gehören zum Diakoniezentrum.

Corona-Pandemie verschärft die Situation von Obdach- und Wohnungslosen
Angesichts des bevorstehenden Winters mit vielen an Covid-19 Erkrankten steht die Arbeit für und mit wohnungslosen Frauen und Männern besonders im Fokus. Im Tagestreff des WESER5 Diakoniezentrums dürfen sich trotz des nassen und kalten Wetters aktuell nur 50 Personen gleichzeitig aufhalten, damit die Abstandsregeln eingehalten werden. Im Winter kommen normalerweise pro Tag bis zu 200 Besucher*innen. Auch in der Notübernachtung musste die Zahl der Schlafplätze von 35 auf 20 reduziert werden. „In dieser schwierigen Zeit sind wir besonders auf Unterstützung angewiesen“, sagt Jürgen Mühlfeld. Er ist deshalb sehr froh über die Hilfe der Bürgerinitiative 100Nachbarn, die die Spende von PepsiCo Deutschland GmbH an die Wohnungsnotfallhilfe des Diakonischen Werkes für Frankfurt und Offenbach im Bahnhofsviertel vermittelt hatte.

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