Frischer Wind für Bonames: Das neu eingerichtete Quartiersbüro Am Bügel in Trägerschaft der Diakonie Frankfurt und Offenbach hat seine Eröffnung am Donnerstag (5. März) offiziell gefeiert. Mit neuen Möbeln, frischen Farben und vor allem mit den beiden neuen Quartiersmanagerinnen Geysa da Silva und Patricia Hartmann.
Für die beiden ist klar, worauf es ankommt: Das Quartiersbüro soll ein Ort sein, an dem sich alle willkommen fühlen und einbringen können. Und das Interesse ist groß: „Ich arbeite seit zwei Monaten hier und hatte noch keine Minute, in der ich allein war“, berichtet Geysa da Silva. Täglich kämen mindestens 20 Menschen ins Büro.
Großer Andrang bei der Eröffnung Patricia Hartmann, die schon einmal unter dem vorherigen Träger als Quartiersmanagerin gearbeitet hatte, freute sich bei der Eröffnung über viele bekannte und ebenso viele neue Gesichter.
Geysa da Silva nutzte die Gelegenheit für einen persönlichen Dank an „alle, die in den vergangenen zwei Monaten fast täglich vor Ort waren und den neuen Treffpunkt mitgestaltet haben.“
Henrik Philipsen, Leiter des Arbeitsbereichs Sozialraumorientiertes Arbeiten bei der Diakonie zeigte sich bei der Eröffnung erfreut über den großen Andrang. Er betonte: „Wir wollen vor allen Dingen die Teilhabemöglichkeit für die Menschen hier fördern.“
Zur Feier der Eröffnung hängen Luftballons im neu eingerichteten Quartiersbüro. Foto: Lilly Singer
Die Ausstattung des Büros stammt vom Stadtplanungsamt sowie aus einer großzügigen Spende von IKEA in Nieder-Eschbach. Seit Jahren unterstützt die Niederlassung das Viertel mit Sach- und Geldspenden, sagte eine Sprecherin. Ziel sei es, „vielen Menschen einen besseren Alltag zu schaffen“ – und nicht nur als „blauer Kasten“ von außen wahrgenommen zu werden, sondern in der unmittelbaren Nachbarschaft präsent und ansprechbar zu sein.
Von der Formularhilfe bis zum Suppenteller Mitte Dezember erhielt die Diakonie Frankfurt und Offenbach von der Stadt Frankfurt den Zuschlag für die Trägerschaft des Quartiersmanagements in Bonames. Das Quartiersmanagement ist Teil des Frankfurter Programms „Aktive Nachbarschaft“. Ziel ist es, die Lebensqualität in Wohngebieten zu verbessern, Bewohner:innen zu vernetzen, ehrenamtliches Engagement zu fördern, bei Nachbarschaftskonflikten zu unterstützen und Projekte zu initiieren, die soziale Benachteiligungen abbauen.
Der Belegungsplan ist schon jetzt gut gefüllt: An jedem Werktag findet mindestens ein Angebot statt. Dazu gehören unter anderem: eine Formularhilfe, die Unterstützung beim Umgang mit Formularen bei Sprachschwierigkeiten bietet, eine Bastelaktion, das Projekt „Suppenteller“, das bereits seit 2021 selbstgekochte Suppe anbietet und das Nachbarschaftscafé an Donnerstagen und Freitagen.
Gerade das Nachbarschaftscafé bietet vielen Menschen, die sonst isoliert leben, die Möglichkeit, das Zuhause zu verlassen und Gemeinschaft zu erleben. Geysa da Silva freut sich auf die künftige Arbeit im Viertel und sagt: „Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam das Quartier weiter voranbringen werden.“
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