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Willkommen in der Krabbelstube Noah im Gallus

Über uns
Unsere Krabbelstube Noah liegt zentral im Frankfurter Stadtteil Gallus. Mit der Straßenbahn-Haltestelle genau vor der Haustüre und der S-Bahn Station „Gallus Warte“ nur fünf Minuten Fußmarsch entfernt, sind wir direkt an das öffentliche Verkehrsnetzt angebunden. Im Gallus leben viele junge Familien. Spielplätze, Einkaufsmöglichkeiten und Lokale sind rundherum verfügbar und machen Begegnungen möglich.

Unsere Krabbelstube ist im ersten Stock eines Bürogebäudes gelegen, mit viel Platz und viel Licht für die Kinder. Wir haben vier feste Gruppen in denen jeweils in der Regel bis zu 11 Kinder betreut werden. In zwei der vier Gruppen betreuen wir Kinder im Alter von mehreren Monaten bis circa 2 Jahre, in den beiden anderen Gruppen werden die Kinder +/- 2 Jahre bis zum Vormonat des vollendeten dritten Lebensjahres betreut. Diese Trennung der Altersgruppen ist uns wichtig, weil wir so individuell besser auf die altersspezifischen Bedürfnisse der Kinder eingehen können. Als Außenspielgelände dient uns eine, zum Spielplatz umgebaute Dachterrasse, die altersentsprechend für die Kinder gestaltet ist.

Evangelisches Profil
Unsere Krabbelstube ist eine christlich geprägte Kindertagesstätte. Die christlichen Traditionen spiegeln sich bei uns in Gebeten, Ritualen und den Festen des Kirchenjahres wieder. Als evangelische Krabbelstube leben wir religiöse Werte täglich mit den Kindern. Wertschätzung, ein liebevoller Umgang und die Partizipation der Kinder sind dabei unsere Grundanliegen. Dazu gehört selbstverständlich auch, Kinder alle Religionen und Weltanschauungen willkommen zu heißen.

Pädagogische Grundlagen
Die pädagogischen Grundlagen, die wir in unserer Krabbelstube leben, ist eine Verbindung  zwischen den Aufgaben, die den Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan beschreiben und der Umsetzung des pädagogischen Konzeptes der ungarischen Kinderärztin Emmi Pikler. Die Grundlage bildet dabei das Vertrauen in das Kind und sein Potenzial. Uns ist es wichtig, Kindern einen sicheren Raum zu bieten und gute Beziehungen zu den Erzieher*innen. Nur dann fühlt sich ein Kind sicher und geborgen und möchte sich ausprobieren. Um sich weiter entwickeln zu können, bekommen die Kinder von uns Zeit und altersentsprechende Anreize. Die geschieht in Form von Spiel- und Bewegungsangebote zum Erfahrungen sammeln, damit es sich in seinem eigenen Rhythmus entfalten kann.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern
Uns ist ein kontinuierlicher Austausch zwischen Eltern und den pädagogischen Fachkräften wichtig. Nur da, wo wir im Dialog bleiben, wird Vertrauen entstehen. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern ist für uns die Grundlage unserer täglichen Arbeit. Wir dokumentieren daher täglich, in schriftlicher Form, den Tag des Kindes, um beim Abholen die Erlebnisse des Kindes wiedergeben zu können. Angebote mit und für Eltern sind: eine regelmäßig erscheinende Elternzeitung, ein engagierter und eingebundener Elternausschuss, regelmäßige Elternabende und Elternnachmittage sowie regelmäßige Entwicklungsgespräche. Wir haben jederzeit ein offenes Wort für Fragen, Wünsche und Anregungen von Eltern.

Eingewöhnung
Wir beginnen den Krabbelstuben Besuch der Kinder, immer mit einer Eingewöhnungsphase. Kinder müssen Vertrauen haben, um sich sicher von ihren Eltern lösen zu können und sich in eine neue Umgebung, mit neuen Bezugspersonen einzugewöhnen. In der ersten Zeit werden die Kinder von den Eltern eng begleitet, da sie der Sicherungsanker für ihre Kinder sind. Aus diesen Gründen orientieren wir uns gerne am „Berliner Eingewöhnungsmodell“, durch eine fest vorgegebene Struktur geben wir den Kindern Raum und Zeit, sich an uns und unser Haus zu gewöhnen.

Wir versuchen, die Eingewöhnungszeit der Kinder in der Einrichtung zusammen mit den Eltern zu planen, damit die Rhythmen des Kindes und Rituale der Familie berücksichtigt werden können. Wir haben zusätzlich immer das einzugewöhnende Kind so im Blick, das wir seine individuellen Bedürfnisse berücksichtigen können. Diese bestimmen den Rhythmus und die Länge der Eingewöhnungszeit mit. Eine Eingewöhnung dauert bei uns in der Regel 6-8 Wochen.

Schlafzeiten nach individuellen Bedürfnissen
Jede unserer Gruppen hat einen eigenen Schlafraum, dieser grenzt direkt an die Gruppen an. Durch ein Fenster in der Tür, haben wir zu jederzeit die schlafenden Kinder im Blick. Jedes Kind hat ein eigenes Bett, mit eigener Bettwäsche, das einen festen Platz im Raum hat. Dies gibt uns die Möglichkeit, dass jedes Kind seinem individuellen Schlafbedürfnis nachgehen kann. Das bedeutet, dass die Kinder nach Bedürfnis auch öfters schlafen gehen können.

Beim Schlaf findet der Körper Ruhe, der Geist verarbeitet alles Erlebte, Synapsen verknüpfen sich und das Erlernte wird verinnerlicht. Es ist uns wichtig, genau diesen Prozess des Verarbeitens nicht zu unterbrechen, deshalb werden schlafende Kinder von uns nicht geweckt. Denn erst wenn ein Kind ausgeruht und ausgeschlafen ist, ist es in der Lage neue Eindrücke aufzunehmen, sich zu bilden und zu entwickeln. Bettbezüge bzw. Schlafsäcke, lassen wir bewusst von Eltern zuhause waschen, damit jedes Kind zum Einschlafen den Duft von zu Hause hat.

Mahlzeiten frisch zubereitet und in Bio-Qualität
Es gibt drei Mahlzeiten am Tag. Am Morgen bieten wir Frühstück, zwischen 8.30 und 9.30 Uhr an. Das Mittagessen gibt es ab ca. 11 Uhr und nach dem „Mittagsschlaf“ können die Kinder einen Imbiss zu sich nehmen. In unserer Krabbelstube arbeitet eine geschulte Hauswirtschaftskraft, die die Mahlzeiten vor- und zubereitet. Auf dem Speiseplan steht eine gesund, ausgewogene Mischkost, bei der wir darauf achten, überwiegend Bioprodukte zu verwenden.

Wir gestalten die Mahlzeiten mit den Kindern in einer angenehmen und ruhigen Atmosphäre. Das Essen ist ein Angebot, dass die Kinder in der Regel gerne annehmen. Essen soll Spaß machen, deshalb arbeiten wir ohne Druck oder Zwang. Die Kinder dürfen selbst wählen was sie essen möchten und wie viel. Sollte ein Kind mal keinen Hunger haben, akzeptieren wir das genauso, aus Respekt vor dem Kind.

Spielend die Welt entdecken
Die Räume bei uns sind mit Pikler‘schen Bewegungsmöbeln ausgestattet, wie zum Beispiel Podeste in verschiedenen Höhen, Labyrinthe, Kletterdreiecke, Rutschen. Sowohl die Höhe der Klettermöglichkeiten in den Gruppen und im Flur, als auch alle anderen Spielmaterialien sind altersgerecht ausgewählt. Bewusst eingesetzt geben sie den Kindern immer wieder neue Anregung sich selbst auszuprobieren.

Bei uns dürfen die Kinder ihre Umgebung selbst entdecken und ihre Entwicklungsprozesse aktiv gestalten. Die Aufgabe der Erzieherin ist es, frei nach Pikler, „das Kind so viel als möglich alleine ausprobieren zu lassen. Das wirklich wertvolle Wissen, welches das Kind und später der Erwachsene im Leben gut gebrauchen können, ist das, was es selbst ausprobiert bzw. erarbeitet hat.“

Um dies zu dokumentieren, arbeiten wir mit Portfolios für die Kinder. Jedes Kind hat dafür einen eigenen Ordner, in dem seine Entwicklung mit Fotos und Lerngeschichten aus dem Alltag dargestellt wird.