Foto: pexels-anna-shvets „Tragt in die Welt nun ein Licht“, heißt es in einem Weihnachtslied. Wie aber geht das? Hinschauen statt Wegschauen ist eine gute Möglichkeit. Um dann das Naheliegende zu tun. Für unsere Nächsten. Hirten, Könige, Engel haben sich auf den Weg gemacht, um genau hinzuschauen. Eine vielfältige Gemeinschaft der kurzen Zeit in Bethlehem. Die flüchtige Begegnung am Stall mit den neugeborenen Jesus hat ihr Herz verwandelt, heißt es. Weil sie erkannt haben, dass Gott mit diesem kleinen Kind sein Heilsversprechen unterstreicht. Und damit Hoffnung und Kraft schenkt. So wird aus Sehen Gesehenwerden. „Du bist ein Gott, der mich sieht“, heißt es in der biblischen Jahreslosung 2023. Ein Auftrag auch an uns. In den Erschütterungen diesen Jahres habe ich es so erlebt. Wie wertvoll waren die Momente, wo wir als Kirche und Diakonie unsere Nächsten gesehen haben und Unterstützung geben konnten. In Freude und Kummer, mit Begeisterung und Sorgen, im Engagement und in der Not. Überall da, haben wir und Sie ein Licht in die Welt getragen.
Ihr Diakoniepfarrer Eisele
Verbandsleitung | Theologischer Geschäftsführer
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