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Mit einer Festveranstaltung wird das WESER5 Diakoniezentrum nach zweijähriger Bau- und Sanierungszeit am gewohnten Standort wieder eröffnet. Nach der offiziellen Begrüßung durch die Vorstandsvorsitzende des Evangelischen Regionalverbandes, Pfarrerin Esther Gebhardt, gibt es zwei Talkrunden, an der unter anderem der Frankfurter Bürgermeister Olaf Cunitz, der Leiter des Diakonischen Werkes für Frankfurt am Main, Pfarrer Dr. Michael Frase, Christian Kipper, Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie, sowie WESER5-Leiterin Renate Lutz teilnehmen. Moderiert wird das Gespräch von Meinhard Schmidt-Degenhard vom Hessischen Rundfunk. In Anschluss nutzen zahlreiche Gäste die Gelegenheit, die umgebaute Wohnanlage zu besichtigen. Die Sanierung der Häuser Weserstraße 3 und 5 ist mit einer konzeptionellen Erneuerung verbunden. Appartement-Wohnen greift nicht nur den Wunsch der Klientel nach mehr Eigenständigkeit und Verantwortung auf, sondern trägt zudem maßgeblich dazu bei, Konflikte und Aggressionen abzubauen. Alle Appartements sind mit eingebauter Küchenzeile und eigenem Sanitärbereich ausgestattet. Im Erdgeschoss wurden für die „Beratungsstelle für Männer“ neue Beratungsräume  mit einem behindertengerechtem Zugang eingerichtet. Damit wird das stadtweite Beratungsangebot für wohnungslose Männer ausgebaut, das jährlich bis zu 900 Personen in Anspruch nehmen. Insgesamt sind in den Häusern 39 stationäre Plätze in 18 Ein-Personen- 6 Doppel- 2 Zwei-Personen-Appartements, einer Wohngruppe mit Einzelzimmern sowie einem behindertengerechten Appartement entstanden. Dazu kommt eine Notübernachtung mit 8 Plätzen. Finanziert wurde der Umbau durch Eigenmittel des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt am Main in Höhe von 1.449.396 Euro. Die Deutsche Fernsehlotterie förderte die Baumaßnahme mit  492.074 Euro, die  Stadt Frankfurt am Main beteiligte sich mit Mitteln aus dem Programm „Vergabe von Wohnungsbaumitteln im Frankfurter Bahnhofsviertel zur Sanierung des Wohnbestandes, zur Sicherung neuen Wohnraumes und zur Wohnumfeld-Verbesserung“ in Höhe von 659.530 Euro. Das Diakonische Werk in Hessen und Nassau schoss 132.500 Euro zu.