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Und die Welt seht still…

„Und die Welt steht still… – Letzte Lieder und Geschichten von Menschen im Hospiz“. So lautet der Titel eines Benefiz-Kunstprojektes mit den Schauspielerinnen Hansi Jochmann und Renate Kohn sowie vielen weiteren Künstlerinnen und Künstlern, das um die 600 Besucherinnen und Besucher in die Frankfurter Heiliggeistkirche zieht. Für „Und die Welt steht still…“ befragte der Journalist und Sozialarbeiter Stefan Weiller im Evangelischen Hospiz Frankfurt Menschen nach den Liedern ihres Lebens und den dazugehörigen Geschichten. Ausgangspunkt jedes Gesprächs waren die Soundtracks des Lebens, also Musik, die den Menschen viel bedeutet hat – und die sie nun auch im Hospiz umgibt. Neben Hansi Jochmann, unter anderem Synchronstimme von Jodi Foster, und Renate Kohn als Sprecherinnen wirken unter anderem ein Orchester, ein Chor sowie Solisten mit. Ralf Kopp begleitet den Abend als Videokünstler. Das dokumentarische, multimediale Projekt öffnet mit Musik und Geschichten die Tür zu Menschen im Hospiz und regt eine sensible, sinnliche und offene Auseinandersetzung mit den Themen „Leben und Sterben“ an. Im Programm werden Begegnungen mit Patientinnen und Patienten im Hospiz aus 13 Monaten mit Musik, Geschichten und Videoelementen nachgezeichnet. Eine szenische Umsetzung und Choreografie gibt dem Abend einen künstlerischen Rahmen zwischen Theater, Lesung, Konzert und Kunstinstallation. Den Konzertbesuchern wird keineswegs ein düsteres Bild begegnen, sondern eines, das die breite Gefühlspalette des Lebens im Hospiz abbildet. Ein Hospiz ist geprägt von den Menschen, die darin leben, von ihren Sorgen, Ängsten, Hoffnungen und auch von ihrer Heiterkeit, Lebensfreude – und ihrer Musik. www.letzte-lieder.de, www.hospiz-frankfurt.de