Die Künstlerin Karin Hoerler zeigt bis zum 13. November in der Weißfrauen Diakoniekirche die Video- und Diainstallation „Deutschland – Vaterland“. Zu sehen sind Großprojektionen, die nach Zeichnungen aus dem privaten Familienalbum entstanden sind und gefundene Super-8-Fime, die vielschichtig bearbeitet wurden. Ein Grenzgang zwischen figürlich gegenständlicher und ornamental-abstrakter Darstellung. Arbeiten die fragen: Woher komme ich und welche Verhaltensweisen und Gefühle meiner Eltern haben mich geprägt? „Ich interessiere mich für die Bilder unserer Vergangenheit, die oft zu Momenten eindringlicher Erfahrung verdichtet sind und sich rational nicht erfassen lassen“, sagt die Künstlerin.
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