Kinder und Jugendliche entwickeln Ideen für Preungesheim

Stadtentwickler unterstützen das Programm „Raumpilot*innen im Quartier“ 

Wie erleben Kinder und Jugendliche ihren Stadtteil? Und was wünschen sie sich für Veränderungen? Dieser Frage gingen junge Preungesheimerinnen und Preungesheimer während eines Workshops in den Osterferien nach. Eine ganze Woche  erprobten die „Raumpilot*innen im Quartier“, was wichtig ist, damit sie sich in ihrem Quartier wohlfühlen.

Während der Kinder- und Jugendkonferenz am Mittwoch, 8. Mai 2019, stellen sie ab 15.30 Uhr im Kubi-Schüler*innentreff der Carlo-Mierendorff-Schule, Gravensteiner Platz 2, allen Interessierten ihre Ideen vor.

In der Workshop-Reihe Raumpilot*innen im Quartier werden Kinder und Jugendliche an Stadtentwicklungsprozessen beteiligt, damit sie ihre Perspektiven beisteuern können. Angeleitet von Pädagoginnen und Pädagogen des Vereins KUBI (Jugendhilfe an der Carlo-Mierendorff-Schule) und von zwei Stadtentwickler*innen der Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung (BSMF) erforschten die Kinder und Jugendlichen ihre Lebensumgebung rund um die Carlo-Mierendorff-Schule und das Wohngebiet Frankfurter Bogen.  Bei der Kinder- und Jugendkonferenz werden nicht nur die Ergebnisse des Workshops präsentiert. Die Konferenz bietet außerdem eine Plattform, damit sich Kinder und Jugendliche mit anderen Akteurinnen und Akteuren über die kind- und jugendgerechte Gestaltung des Stadtteils austauschen können.

Bereits 2018  hatte Projektinitiatorin Angela Freiberg als Quartiersmanagerin des Diakonischen Werkes für  Frankfurt und Offenbach zu zwei Workshops mit den Projektpartnern in Preungesheim eingeladen. Damals gingen Kinder und Jugendliche mit offenen Augen durch die Karl-Kirchner-Siedlung, Stadtentwickler*innen vermittelten ihnen die dazu passenden Fachbegriffe. Dabei sahen die Kinder auch einen graugestrichenen freistehenden Flachbau, den sie als Angstraum definierten und ein paar Wochen später mit Farbe bunt gestalteten.

Auch zwei neue Spielgeräte, die sich die Kinder wünschten, können im Herbst 2019 mit Unterstützung des Ortsbeirates und des Grünflächenamtes auf dem Rollispielplatz eingebaut werden. Die „RaumpilotInnen im Quartier“ initiierte Angela Freiberg von der Diakonie der Evangelischen Kirche in Frankfurt und Offenbach. Sie wurden auf insgesamt sieben Quartiere im „Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft“ ausgeweitet. Die Projektreihe wird im Programm „Künste öffnen Welten“ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) als Kooperationspartner des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Kultur macht stark“ gefördert.

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