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Ausstellung „Von Gauklern, Händlern und Artisten”

Eine Ausstellung über die Wohngemeinschaft Bonameser Straße ist vom 7. bis 28. Februar 2019 im Foyer des Volkshochschul-Zentrums Nord in der Nordweststadt zu sehen.

Einst waren es Schausteller und Schrotthändler, Landfahrer und Artisten, die auf dem Wohnwagenstellplatz im Frankfurter Norden lebten. Seit 1953 hatte die Stadt ihnen diesen Ort zugewiesen. Einblicke in das Leben der Bewohner gestern und heute bietet die Ausstellung „…Von Gauklern, Händlern und Artisten”, die vom Donnerstag, 7. Februar bis zum Donnerstag, 28. Februar 2019 im Foyer des Volkshochschul-Zentrums Nord, Tituscorso 7, Nordweststadt, zu sehen ist. Sie erzählt und reflektiert in Bildern und Texten die Lebenswirklichkeit der Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngemeinschaft Bonameser Straße. Die Wurzeln der dort ansässigen ambulanten Gewerbetreibenden lassen sich weit zurückverfolgen.

Hintergründe und Entstehungsgeschichte

Für die Ausstellung kooperiert die Gemeinwesenarbeit Wohngemeinschaft Bonameser Straße des Diakonischen Werkes für Frankfurt und Offenbach mit der Volkshochschule. Die Evangelische Kirche engagiert sich bereits seit Mitte der 1950er Jahre dauerhaft für die Wohngemeinschaft, seit 1956 mit einem Sozialdiakon. Zum Start der Ausstellung am Donnerstag, 7. Februar 2019, 19 – 21.30 Uhr, Tituscorso 7, spricht die Kuratorin und Soziologin Dr. Sonja Keil, für die Gemeinwesenarbeit Wohngemeinschaft Bonameser Straße der Diakonie zuständig, in der Volkshochschule über deren Hintergründe und Entstehungsgeschichte. Im Gespräch mit dem Bewohner Adi Fletterer wird zudem das lange Ringen um diese spezielle Wohn- und Lebensform und die aktuelle Situation deutlich.

Die Volkshochschule Nord (VHS) bittet für den Vortrag und das anschließende Gespräch um Anmeldung unter www.vhs.frankfurt.de  Veranstaltungsnummer 0103-01 Nord, die Veranstaltung ist entgeltfrei.

Eine alternative Wohnwelt im Fokus

Parallel zur dokumentarischen Ausstellung im VHS-Zentrum Nord werden in der Zentrale der Volkshochschule, Sonnemannstraße 13, im 1. und 2. Obergeschoss, vom 7. Februar bis zum 28. Februar 2019 ausgewählte Bilder präsentiert, die als Sozialfotografien einen Einblick in die ungewöhnliche Lebenswelt der Wohngemeinschaft Bonameser Straße geben. Am Mittwoch, 13. Februar, 19 bis 20.30 Uhr, veranstaltet die Volkshochschule ein Gespräch mit  Kuratorin Dr. Sonja Keil. Sie wird darin zeigen wie sich der Blick von außen auf die Wohngemeinschaft durch Hintergrundinformationen verändert. Die Volkshochschule bittet um Anmeldung unter www.vhs.frankfurt.de, Veranstaltungsnummer 0103-03, Treffpunkt ist am Empfang in der  VHS Sonnemannstraße 13, Kosten: 8 Euro.

Öffnungszeiten VHS Sonnemannstraße Montag bis Freitag 9 – 21 Uhr samstags und sonntags 10-18 Uhr

VHS Tituscorso Montag bis Freitag 9 – 21 Uhr samstags und sonntags nur bei Kursen

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