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Oberbürgermeister Peter Feldmann (rechts) mit seinem Büroleiter Nils Bremer auf dem Weg zur Bühne im WESER5 Diakoniezentrum. (Foto: Rolf Oeser)

Ein Stadtteil am Scheideweg

OB Peter Feldmann eröffnet Bahnhofsviertelnacht im Hof des WESER5 Diakoniezentrums.

Alle Bänke im Innenhof des WESER5 Diakoniezentrums sind besetzt, auch die Stehplätze mit guter Sicht auf die Bühne werden langsam knapp - gerade eröffnet Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) die Bahnhofsviertelnacht 2019. „Diese Stadt und das Bahnhofsviertel sind eins“, ruft Feldmann den Zuhörenden zu, die ihn mit Applaus begrüßen. Der OB berichtet von den Sorgen vieler Menschen im Viertel angesichts steigender Mietpreise für Wohnen und Gewerbe: „Wir stehen an einem Scheideweg, manchmal bedauere ich, dass die Strukturen im Bahnhofsviertel andere sind als im Gallus“, dort befänden sich rund 50 Prozent der Wohngebäude in öffentlicher Hand.

Feldmann dankt den Kirchen, den Sicherheitsleuten und anderen, die sich in dem Stadtteil mit Menschen aus 170 Nationen engagieren: „Es ist die harte Arbeit von vielen, dass das Viertel so besonders bleibt und nicht kippt.“ Der Oberbürgermeister spricht auch den Aktiven des WESER 5 Diakoniezentrums seine Anerkennung aus, die täglich Wohnungslosenhilfe leisten und „wahnsinnig schuften“. Während der Bahnhofsviertelnacht schenken sie Getränke und Chili con Carne zu kleinen Preisen aus, der Erlös der von Sheraton gespendeten Speisen und Getränke fließt in die Arbeit mit Wohnungslosen.


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